{"id":290,"date":"2011-10-19T17:57:38","date_gmt":"2011-10-19T16:57:38","guid":{"rendered":"http:\/\/s-ng.de\/?page_id=290"},"modified":"2023-11-03T21:39:14","modified_gmt":"2023-11-03T20:39:14","slug":"zuruck-kurzgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/s-ng.de\/?page_id=290","title":{"rendered":"Zur\u00fcck. &#8211; Kurzgeschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/s-ng.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Coverentwurf-Zur\u00fcck-640x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1189\" width=\"193\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/s-ng.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Coverentwurf-Zur\u00fcck-640x1024.jpg 640w, https:\/\/s-ng.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Coverentwurf-Zur\u00fcck-768x1228.jpg 768w, https:\/\/s-ng.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Coverentwurf-Zur\u00fcck.jpg 1589w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<p>Vom 19.10.2011 bis zum 01.12.2011 war eine weitere Kurzgeschichte von mir online auf www.neobooks.com zu lesen.<\/p>\n<p>Es handelte sich um einen Wettbewerbsbeitrag zum Special &#8222;Anne Hertz&#8220;. Die <span style=\"text-decoration: underline;\">Wettbewerbsausschreibung<\/span> lautete wie folgt:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Das Leben ist kein Wunschkonzert!&#8220; &#8211; wer kennt diesen Satz nicht! Aber verstehen wir ihn<\/em><br \/><em>alle gleich? Wie geht es weiter, wenn dieser Satz das eigene Leben gerade perfekt<\/em> <em>beschreibt? Vielleicht hilft uns gerade die Musik weiter &#8230;<\/em><\/p>\n<p><em> <strong>Der Wettbewerb<\/strong><\/em><br \/><em> In dem neuen Roman &#8222;Wunschkonzert&#8220; von Anne Hertz geht es genau darum:<\/em><br \/><em> Musik! Und hier kommt unser Wettbewerb.<\/em><br \/><em> neobooks.com sucht gemeinsam mit <a href=\"http:\/\/www.freundin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">freundin.de<\/a> musikalische Kurzgeschichten.<\/em><br \/><em>\u00dcberrascht uns mit Geschichten, in denen Musik die Hauptrolle spielt. Sei es ein <\/em><em>Lied, ein Instrument oder ein Konzert: Eurer Kreativit\u00e4t sind dabei keine Grenzen <\/em><em>gesetzt. Das Autorenduo Anne Hertz ist Pate des Wettbewerbs.<\/em><\/p>\n<p>Ich entschied mich, ein weiteres &#8222;SpinOff&#8220; zu &#8222;Zu d\u00fcnnes Eis&#8220; (dem Titel der damaligen Version von &#8222;Weil du es bist&#8220;) zu schreiben und f\u00fcr den Wettbewerb einzureichen.<\/p>\n<p>Leider geh\u00f6rte die Geschichte nicht zu den 10 Finalisten, obwohl sie insgesamt 22 hervorragende Kritiken der Leser\/innen bekommen hat. Unabh\u00e4ngig vom Ausgang des Juryentscheids jedoch war es ein intensives Erlebnis, die Geschichte zu schreiben, und ein tolles Gef\u00fchl, so viel positives Leserfeedback zu bekommen.<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es &#8222;Zur\u00fcck.&#8220; genauso wie &#8222;\u00dcber den Berg&#8220; und &#8222;Weil du es bist&#8220; als E-Book bei Amazon sowie als Heft \u00fcberall im Buchhandel zu kaufen:<\/p>\n<p>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.thalia.de\/shop\/home\/artikeldetails\/A1057152744\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zum Buch bei Thalia (Paperback)<\/a><br \/>\u2192<a href=\"https:\/\/www.hugendubel.de\/de\/buch_kartoniert\/sabine_nagel-zurueck-38407004-produkt-details.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> zum Buch bei Hugendubel (Paperback)<\/a><br \/>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.genialokal.de\/Produkt\/Sabine-Nagel\/Zurueck_lid_42236376.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zum Buch bei genialokal, der Gemeinschaft von \u00fcber 700 inhabergef\u00fchrten Buchhandlungen in ganz Deutschland (Paperback)<\/a><br \/>\u2192 <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B082GHCTCF\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zum Buch bei Amazon (E-Book und Paperback)<\/a><\/p>\n<h2>Kurztext<\/h2>\n<p><span style=\"color: #333399;\">&#8222;Zur\u00fcck.&#8220; ist die Geschichte von einem, der lange weg war und langsam zur\u00fcck ins Leben findet. Er l\u00e4sst sich \u00fcberreden zu einer Party eines alten Schulfreundes zu gehen. Die Musik sorgt f\u00fcr einen Abend, den er so nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte&#8230;<\/span><\/p>\n<h2>Soundtrack<\/h2>\n<p>Auch zu &#8222;Zur\u00fcck.&#8220;, das ja auf einer Party spielt, gibt es einen Soundtrack am Ende des Buches. Wer noch einmal der besonderen Party-Atmosph\u00e4re nachsp\u00fcren oder die Songs vielleicht sogar beim Lesen parallel h\u00f6ren m\u00f6chte, kann einfach <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/playlist\/3Txcdti9h7V3Qi7o8tdY1I?si=7pqheO_IQ26TX63MhqT4OQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Link zur Playlist auf Spotify<\/a> folgen. Viel Spa\u00df beim Reinh\u00f6ren!<\/p>\n<h2>Leseprobe<\/h2>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>Der Text ist das geistige Eigentum von Sabine Nagel und unterliegt dem deutschen Urheberrecht.<\/em> <em>Vervielf\u00e4ltigung und Verwendung zu anderen Zwecken als der eigenen Information<\/em> <em>nicht gestattet.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Das habe ich nun davon. Was will ich hier? Ich geh\u00f6re hier nicht hin, nicht mehr. Aber Markus hat mich gebeten, mitzukommen. Gebeten? Gen\u00f6tigt hat er mich. Und ich hab mich auch noch breitschlagen lassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Zugegeben: Er hat ja recht. Vern\u00fcnftige Gegenargumente gibt es nicht. Ich kann nicht immer weglaufen. Ich muss das machen, egal, wie viel \u00dcberwindung es mich kostet. Es ist an der Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Die Musik dringt uns schon entgegen, als Markus und ich uns \u00a0dem Haus n\u00e4hern. <em>Truly Madly Deeply<\/em> von Savage Garden. Ausgerechnet <em>das<\/em> Lied. Ganz laut haben wir es geh\u00f6rt und mitgegr\u00f6lt, damals, 2006 im Sommer, als wir zusammen im Zugabteil sa\u00dfen und in Richtung S\u00fcdtirol fuhren. Markus, Jan, Corinna, Lilly und ich. Freiheit. Abenteuer. Spa\u00df. Das ganze Leben lag vor uns. Und dann, ein paar Tage sp\u00e4ter, wir f\u00fcnf auf dem Gipfel. Corinnas Lippen auf meinen. Sie schmeckten salzig. F\u00fcr einen Moment existierten nur wir zwei.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Corinna \u2026 Sie wird auch da sein. Alle werden sie da sein. Jan hat schon zu Schulzeiten die besten Feten veranstaltet. Der Partyraum bei seinen Eltern ist aber auch einfach genial, besonders, weil man die Party bei gutem Wetter auch auf den Innenhof ausdehnen kann. Markus hat gesagt, da kommen sie noch immer zusammen, jedes Jahr zum Tanz in den Mai. Nur ich hab die letzten drei Jahre gefehlt.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Meine H\u00e4nde sind zittrig und vor allem feucht. Die Haftreibung l\u00e4sst direkt zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Gut, dass der Hof gepflastert ist und ich mich nicht auch noch \u00fcber eine wom\u00f6glich l\u00e4nger nicht mehr gem\u00e4hte Rasenfl\u00e4che qu\u00e4len muss. Als Markus und ich das Hoftor hinter uns gelassen haben und um die Hausecke gebogen sind, passiert genau das, was ich mir im Vorhinein ausgemalt habe: Es ist, als w\u00fcrde die Musik pl\u00f6tzlich aufh\u00f6ren zu spielen. Was Quatsch ist, denn der Stereoanlage ist es nat\u00fcrlich egal, wer da kommt. Nat\u00fcrlich pl\u00e4rrt sie weiter. Das Lied ist mittlerweile am Ende angekommen, nur der Refrain wiederholt sich noch. Aber die Gespr\u00e4che verstummen, innerhalb von Zehntelsekunden haben sich alle uns zugewendet. Alle. Matthias, Lilly, Andreas, Lena, Dennis, Holger, Jan, \u2026 und Corinna. Sie steht ganz hinten, in der T\u00fcr zum Partyraum, ein Sektglas in der Hand. Die Zeit bleibt stehen. Ein lockerer Spruch w\u00fcrde die Situation entkrampfen, aber ich bin alles andere als locker. Ich merke, wie meine H\u00e4nde die Greifr\u00e4der meines Rollis umklammern, und lasse los.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">\u201eHi\u201c, sage ich schlie\u00dflich.<br \/>\u201eHi\u201c, sagt auch Markus.<br \/>Ich bin so klein neben ihm.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Jan ist der erste, der sich aus der Erstarrung l\u00f6st. Er ist ein guter Gastgeber.<br \/>\u201eMensch, Sascha, sch\u00f6n dich zu sehen!\u201c Seine Stimme klingt \u00fcbertrieben laut.<br \/>Savage Garden werden gerade von den ersten Kl\u00e4ngen von Gr\u00f6nemeyers <em>Mensch<\/em> abgel\u00f6st, es gibt also nichts zu \u00fcbert\u00f6nen. Jan kommt auf uns zu, ein L\u00e4cheln auf dem Gesicht. Ich erkenne die Unsicherheit darin, aber ich glaube, er freut sich wirklich, dass ich gekommen bin.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Die Begr\u00fc\u00dfung verungl\u00fcckt etwas. Ist ja auch schwierig, so in zwei Etagen. Schlie\u00dflich h\u00e4lt er mir die Hand hin, ich schlage ein, und er dr\u00fcckt sie lange und fest.<br \/>\u201eWillkommen\u201c, sagt er.<br \/>Ich r\u00e4uspere mich. \u201eDanke.\u201c<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">W\u00e4hrend Jan anschlie\u00dfend Markus begr\u00fc\u00dft, stehen die anderen immer noch wie eingefroren da und starren. Ich kann es ihnen nicht verdenken. Sie wissen nicht, wie sie mit mir umgehen sollen. Ich habe damals den Kontakt abgebrochen, jeden Besucher von mir gewiesen. Jetzt tauche ich pl\u00f6tzlich wieder auf aus der Versenkung. Bin der alte und doch nicht der alte. Der Rollstuhl ist wie ein Ausrufezeichen, der Unfall hat mein Leben ver\u00e4ndert und ihres nicht. Fast tun sie mir leid, wahrscheinlich ist ihnen die Situation genauso unangenehm wie mir.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Pl\u00f6tzlich, noch bevor Gr\u00f6nemeyer zu singen beginnt, wird mir klar, dass ich es bin, der die Situation entspannen muss, und ich bin \u00fcber mich selbst \u00fcberrascht, wie locker es mir \u00fcber die Lippen kommt: \u201eHey Leute, ich freu mich auch, euch zu sehen. Aber wenn ihr euch bewegt, seht ihr echt besser aus.\u201c<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Der Spruch ist besser als alle, die ich mir krampfhaft zu Hause \u00fcberlegt und dann doch wieder verworfen hatte. Ein spontaner Einfall, wie fr\u00fcher, als die Welt noch in Ordnung war. Und er verfehlt seine Wirkung nicht. Alle lachen, erwachen aus der Erstarrung, und auch ich setze meinen Rollstuhl wieder in Bewegung und komme auf sie zu. Nach und nach begr\u00fc\u00dfen wir uns alle. Die meisten Jungs schlagen ein wie Jan, einige der M\u00e4dels beugen sich zu mir runter zu einer Art Umarmung, alles sehr herzlich, wenn auch noch immer etwas verkrampft. Herbie singt inzwischen aus vollem Halse, da bin ich schlie\u00dflich bei der T\u00fcr angelangt, in der noch immer Corinna steht, unbeweglich, still, gehemmt. Sie sieht aus, als suche sie Halt am T\u00fcrrahmen, die Begegnung mit mir, der ich sie damals weggeschickt habe, scheint sie zu stressen, hochgradig. Dabei bin ich mir sicher, dass sie froh war, dass ich unsere Beziehung beendet habe, als wir beide mit der Situation \u00fcberfordert waren. Ich war ein seelisches Wrack, eine Zumutung f\u00fcr jeden, und ganz besonders f\u00fcr sie.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">\u201eHallo Corinna.\u201c<br \/>\u201eHallo Sascha.\u201c Sie bleibt stehen, gibt mir noch nicht einmal die Hand. Unsicher streicht sie sich eine Haarstr\u00e4hne aus dem Gesicht. \u00dcbersprungshandlung. Ich kenne mich inzwischen aus mit dem ganzen psychologischen Kram.<br \/>\u201eWie geht\u2019s dir?\u201c, frage ich. Ich will nicht aufgeben, will eine ungezwungene Unterhaltung. Koste es, was es wolle. Die Umst\u00e4nde, unter denen wir uns damals getrennt haben, waren alles andere als einfach.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Sie zuckt mit den Schultern. Ihr Sektglas ist leer, aber sie h\u00e4lt es noch immer fest in der Hand. \u201eGanz gut\u201c, sagt sie.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: right;\"><em>Ende der Leseprobe.<\/em><\/p>\n<h2>Ausgew\u00e4hlte Leserstimmen<\/h2>\n<p><em>Ich danke allen Rezensent\/innen f\u00fcr das reiche Feedback. Es ist toll, auf diese Weise von mir pers\u00f6nlich vollkommen unbekannten Menschen zu erfahren, wie die Geschichte bei den Leser\/innen ankommt. Und noch mehr freue ich mich dar\u00fcber, WIE sie angekommen ist &#8211; n\u00e4mlich genauso, wie ich es mir erhofft hatte! Aus den zahlreichen Leserstimmen<\/em> <em>habe ich einige Ausz\u00fcge hier zusammengestellt.<\/em><\/p>\n<p>[\u2026] Man kann [&#8230;] die Beklommenheit auf beiden Seiten f\u00fchlen. [\u2026] Das ist so gut dargestellt, dass man als Leser sich mitten unter den Freunden auf der Party w\u00e4hnt. [\u2026] Klassische Kurzgeschichte, die [\u2026] den Leser sofort fesselt, und die beinahe unvermittelt endet [\u2026], w\u00e4hrend der Leser mit &#8222;Aha-Erlebnis&#8220; zur\u00fcckbleibt, die Geschichte weiterspinnt, deutet und dem Nachhall lauscht. [\u2026]\u00a0<em>(Mart Wolff am 19.10.2011)<\/em><\/p>\n<p>Wie schafft man es, beim Schreiben sich selbst und seine Leser in eine Situation zu entf\u00fchren, die keiner von beiden so je selbst erlebt hat (das ist meine Annahme), und die dennoch auf solch nachvollzieh- und vorstellbare Weise vor beider Augen entsteht? Wie genau dieses kleine Wunder stattfinden kann, zeigt Sabine Nagel in ihrer leisen Geschichte auf.<br \/>Zur\u00fcck. Nein. Sascha geht voran. Und wenn die Jury nach DER Geschichte sucht, in der Musik gef\u00fchlt und nicht nur beschrieben wird, dann ist sie genau hier richtig.<br \/>[\u2026] Sabine Nagel l\u00e4sst uns direkt in die Szene einsteigen, spinnt die F\u00e4den von Vergangenheit und Gegenwart gekonnt miteinander und l\u00e4sst mich die Perspektive wechseln. Ich &#8211; ich selbst sitze mit einem Mal in diesem Rollstuhl. Besser geht es nicht.<br \/>Die Autorin verzichtet auf jede \u00dcberfl\u00fcssigkeit und damit auch auf Dramatisierung und \u00dcberzeichnung. Ich spreche ihr, ohne sie zu kennen, gro\u00dfe Empathie zu, und habe ihre Zeilen mit dem Wissen um die Option gelesen, dass auch mein eigenes Leben sich von einer Sekunde zur anderen jederzeit auf \u00e4hnliche Weise \u00e4ndern kann. [&#8230;]<br \/>Besonders gefallen hat mir dar\u00fcber hinaus das Gedankenspiel von Sascha, welches sich zwischen beiden vergangenen Lieben bewegte. Behindert oder gesund, in diesen Zeilen verbirgt sich ein Teil des Geheimnisses um die Liebe zu einem anderen Menschen. Lebensnah auch die Dialoge. Und \u00fcber allem liegt die Musik. Liebe Sabine Nagel, das Nordlicht macht seinem Namen Ehre und ist f\u00fcr mich der leuchtendste Stern im Wettbewerb. Hier sind viele, viele sch\u00f6ne Geschichten zu finden, jede auf ihre ganz eigene Weise. &#8218;Zur\u00fcck&#8216; strahlt ganz besonders hell. Viel, viel Gl\u00fcck f\u00fcr diesen Wettbewerb und dar\u00fcber hinaus. <em>(Heike Pohl am 19.10.2011)<\/em><\/p>\n<p>Es ist immer wieder faszinierend, wie sehr Worte ber\u00fchren k\u00f6nnen. Uns treffen und uns in Erz\u00e4hlungen versinken lassen. Liebes Nordlicht, ich kenne deine Werke bislang nicht, darf aber an dieser Stelle behaupten, dass ich nach diesen Zeilen das Bed\u00fcrfnis habe mehr lesen zu d\u00fcrfen, deine Gedanken und Ideen weiter kennenlernen m\u00f6chte. Geschickt eingebrachte Erinnerungsstr\u00e4nge zeigen das auf, was der Leser zum Verst\u00e4ndnis der Geschichte ben\u00f6tigt. Die Erz\u00e4hlung jedoch verliert sich darin nicht. Danke, f\u00fcr deine Worte, deine Zeilen, sie treffen den Leser zutiefst! <em>(Mephista am 19.10.2011)<\/em><\/p>\n<p>Pfeilgerade trifft diese Geschichte. Mein Mann ist Rollifahrer, und es gab einen Silvesterabend, an dem wir alles \u00fcber Bord geworfen und getanzt haben &#8230; Diese Geschichte wirkt v\u00f6llig authentisch. Ohne Pathos, kristallklar und ehrlich kommt sie r\u00fcber, kein Wort zuviel und keines zuwenig. Ich bedanke mich einfach f\u00fcr dieses Lesegeschenk, denn es gibt nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Sie funkelt still vor sich hin und bleibt im Ged\u00e4chtnis. <em>(Patricia Koelle am 20.10.2011)<\/em><\/p>\n<p>Atmosph\u00e4risch erz\u00e4hlte Geschichte mit einem sehr ber\u00fchrenden Plot, der einem sehr sehr nahe geht. [\u2026] Ein mehr als inspirierter Beitrag zum Wettbewerb. <em>(elenji am 21.10.2011)<\/em><\/p>\n<p>[\u2026] &#8222;Der Rollstuhl ist wie ein Ausrufezeichen (&#8230;)&#8220;. Was f\u00fcr ein Satz! Mir gef\u00e4llt der Stil sehr gut &#8211; kurze, klare S\u00e4tze, nichts Gewolltes, keine Stolperformulierungen. [\u2026] Es wirkt glaubhaft und unkaprizi\u00f6s. Ein durch und durch gelungener Text &#8211; Gratulation! <em>(Mathias W\u00fcnsche am 25.19.2011)<\/em><\/p>\n<p>[\u2026] In den Dialogen erscheinen die Protagonisten ausgesprochen authentisch. [&#8230;] Besonders gut sind die anf\u00e4nglichen Eigent\u00fcmlichkeiten des Wiederbegegnens nach so langer Zeit beschrieben. [\u2026] Goldrichtig ist die Entscheidung der Autorin, das erz\u00e4hlte Geschehen auf die wenigen Party-Stunden zu begrenzen. Dadurch und dank der Erz\u00e4hlung im Pr\u00e4sens wirkt die Geschichte lebensnah, intensiv, ber\u00fchrend. [\u2026] Durchg\u00e4ngig beweist die Autorin ein ausgepr\u00e4gtes Sprach- und Stilgef\u00fchl. Rhythmus und Melodie der S\u00e4tze gelingen m\u00fchelos, scheinbar intuitiv. Nichts ist sprachlich \u00fcberfrachtet. Dennoch sind Formulierungen ausdrucksstark, lassen auf einen umfangreichen Wortschatz schlie\u00dfen. [\u2026] Diese unpr\u00e4tenti\u00f6s erz\u00e4hlte Story sollte sich kein neobooks-Leser entgehen lassen. Kann und soll einer, der an den Rollstuhl gefesselt ist (ein Behinderter \u00fcberhaupt), am ganz normalen Leben teilhaben? Die Geschichte verzichtet auf r\u00fchrseliges Beiwerk und ist dennoch (oder gerade deshalb) ein klares Pl\u00e4doyer f\u00fcrs Ja. Gem\u00fctsver\u00e4nderungen, Ber\u00fchrungs\u00e4ngste, Reaktionen des Umfelds und Selbst\u00fcberwindung, &#8211; all das wird von Sabine in ansprechendem Erz\u00e4hlstil thematisiert. So gewinne ich den Eindruck, dass sich die Autorin in Saschas Haut, sein Innenleben hineingef\u00fchlt hat, ehe sie mit dem Schreiben begann. Sich diesem Anliegen literarisch zu widmen ist halt keine blo\u00dfe Kopfarbeit. Nichts wirkt in dieser Geschichte konstruiert oder k\u00fcnstlich aufgepeppt. [\u2026] Auf weitere Arbeiten der talentierten Autorin darf man zu Recht gespannt sein. <em>(<\/em><em>Arnold<\/em><em>Andreas am 26.10.2011)<\/em><\/p>\n<p>\u2191<a href=\"https:\/\/s-ng.de\/?page_id=290\">nach oben<\/a><\/p><div class=\"pvc_clear\"><\/div><p id=\"pvc_stats_290\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"290\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon small\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/s-ng.de\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p><div class=\"pvc_clear\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 19.10.2011 bis zum 01.12.2011 war eine weitere Kurzgeschichte von mir online auf www.neobooks.com zu lesen. 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