Irgendwie dazwischen – Update. Im Elbwatt.

Mein neues Romanprojekt (Arbeitstitel: „Irgendwie dazwischen“) wächst und wächst. Inzwischen bin ich auf S. 167 von geplanten ca. 250 (+/-50) Seiten, und noch immer nutze ich fast jede freie Minute, um daran weiterzuschreiben, denn ich bin weiterhin fasziniert und geradezu besessen von dem Buch.

Weil ich hin und wieder nach dem Projekt gefragt werde, aber nicht so richtig verraten kann, worum es geht (weil sonst das [von mir erhoffte … ;-)] Leseerlebnis beeinträchtigt wäre), und weil ich ja doch ziemlich ungeduldig bin, möchte ich heute eine (diesmal etwas längere) Textprobe hier veröffentlichen. Gestern war da nämlich mal wieder so eine Szene, die, als ich sie geschrieben hatte, danach schrie, und die, anders als die anderen Szenen, die auch schon geschrien haben, nicht zuviel verrät.

Diesmal umfasst die Textprobe etwas über 1000 Wörter. Sie besteht eigentlich aus zwei Szenen, die aber nur ca. eine halbe Stunde bzw. eine Textseite auseinander liegen. Zwischen der letzten Textprobe (siehe hier) und dieser liegen 80 Seiten und ein Zeitraum von 9 Tagen, die für beide Protagonisten alles andere als einfach waren, es ging für sie um alles, was sie sind und was sie waren, und sie sind noch immer nicht durch diese Krise durch. Aber sie haben einander, vielleicht jedenfalls, wenn man es doch nur genau wissen könnte, wenn man sich doch nur sicher sein könnte.

Es stimmt: Ich verstehe ihn. Ich verstehe sogar, warum er plötzlich geflohen ist. Und bin selber überwältigt. Von allem. Davon, dass wir uns begegnet sind, Percy und ich. Dass es mit ihm so anders ist. Dass ich ihn so mag. Dass wir einander so wichtig sind. Auf so eine besondere Art wichtig. Ich könnte rennen, ich könnte schreien, ich könnte fliegen, ich könnte zerspringen, ich bin so ausgefüllt, überfüllt von diesem wahnsinnigen Gefühl, von diesem unbegreiflichen Etwas, das mich erfasst hat, und ich möchte es teilen, mit Percy teilen, ich möchte seine Hand nehmen und mit ihm zusammen rennen, schreien, fliegen. Fühlst du das auch, möchte ich ihn fragen, platzt du auch gleich, komm lass uns rennen, lass uns zusammen irgendwo hinrennen und einander nie mehr loslassen.
Aber ich bin noch immer mehrere hundert Meter von Percy entfernt, und wenn ich bei ihm angekommen bin, werde ich nicht seine Hand nehmen und ihn das fragen. Denn wenn er nein sagen würde, nein, ich fühle das nicht, Manu, ich bin bloß froh, endlich einen Freund zu haben, das würde ich nicht aushalten.
Ach, Scheiße, warum ist er so weit geflohen, jetzt ist dieses Gefühl plötzlich weg, nun bin ich auf einmal ganz unsicher, jetzt, wo ich ihm näher komme und fast da bin. Er sitzt immer noch auf dem Deich, einfach so im Gras, im Schneidersitz. Vorhin hat er anders gesessen, soweit ich es erkennen konnte, wahrscheinlich hat er wirklich geweint, aber jetzt hat er sich anscheinend gefangen, er sieht eigentlich ganz entspannt aus, wie er da sitzt.
Ich gehe zu ihm hoch und setze mich neben ihn.
Stumm blicken wir beide auf den hier noch schmalen Streifen Salzwiesen und die weiten Wattflächen vor uns. Außer dem Möwengeschrei dringen Kiebitz-Rufe zu uns rüber, kiu-witt, kiu-witt, die Kiebitze laufen in den Salzwiesen umher, in größeren Schwärmen wie so oft. Auf der Elbe begegnen sich zwei Containerriesen. Der Himmel über uns ist zerrissen, ich glaube, es ist wirklich windiger geworden, vielleicht gibt es ja tatsächlich bald einen Sturm.
„Danke“, sagt Percy irgendwann.
Das Komische ist, dass ich mir sicher bin zu wissen, wie er das meint. Deshalb frage ich nicht: Wofür? Und ich sage auch nicht: Bitte. Oder: Gern geschehen. Ich schaue ihn einfach an und lächele.
Er lächelt zurück.

[…]

„Hast du keine Angst?“, frage ich Percy.
Ich hab nämlich welche. Man soll doch nicht allein ins Watt gehen, schon gar nicht, wenn gleich Niedrigwasser ist. Das Wasser kommt schneller als man denkt, die Priele laufen zu und schneiden einem den Rückweg ab. Und es gibt Stellen, da kann man einsinken. Ich bin nicht das erste Mal im Watt, aber das erste Mal ohne Wattführer.
„Nein“, sagt Percy. „Ich war schon mindestens hundertmal hier draußen. Ich kenn mich aus. Ich weiß, wie schnell das Wasser kommt und wo wir langgehen müssen.“
„Hundertmal? Warum so oft?“
„Weil’s schön ist. Faszinierend. Ruhig. Gewaltig. Friedlich. Immer gleich. Du wirst sehen.“
Okay, denke ich, wenn du meinst.
Wir gehen bis zu einem kleinen seitlichen Priel, dann hält Percy an.
„Hier bleiben wir stehen“, sagt Percy. „Wir haben Westwind, da kommt das Wasser schneller.“
„Und wie lange dauert es noch?“
Er schaut auf die Uhr.
„Ich denke, in zehn Minuten geht’s los.“
Wir stehen einfach da und warten. Der Wind bläst uns ins Gesicht und spielt mit unserem Haar. Man hört das leichte Flattern unserer Jacken, das Geschrei der Vögel und das ganz leichte Plätschern des Priels vor unseren Füßen. Noch immer rinnt das Wasser in Richtung Fahrrinne. Ich denke, der Priel müsste doch irgendwann leer sein, soviel Wasser enthält er doch gar nicht, aber irgendwo kommt immer neues Wasser her, wahrscheinlich aus dem Wattboden selbst.
Vor uns liegen noch mehrere hundert Meter Watt; dahinter erkenne ich die Elbe. Am Horizont sieht man das gegenüber liegende Ufer, dazwischen Schiffe.
„Achte auf das Elbwasser, auf die Kante“, sagt Percy und zeigt auf die Grenze zwischen Watt und Elbe, ungefähr dorthin, wo die Fahrrinne der Hafenzufahrt in die Elbe mündet. „Es geht bald los.“
Und dann geht es wirklich los. Es
ist faszinierend. Es sieht ein bisschen so aus, als würde die Elbe überlaufen. Ich kann es sehen, obwohl das Wasser noch so weit weg ist. Ganz schön schnell wird der Fluss breiter, verliert das Watt an Boden. Aber lange, bevor das Wasser bei uns ist, hat die Flut die Fahrrinne erreicht. Ganz leise und doch hörbar und vor allem schnell arbeitet sich eine kleine, vielleicht fünf Zentimeter hohe Flutwelle in unsere Richtung vor. Schneller als man rennen könnte. Aber die Fahrrinne liegt tiefer als der Wattboden, noch ist das Wasser nicht bei uns. Jetzt hat sich die Flut schon etwa die Hälfte des Watts zwischen uns und der Niedrigwasser-Wasserkante geholt. Je näher sie kommt, umso besser erkenne ich den Flutsaum, sehe, wie er zwei, drei Zentimeter höher ist als der Wattboden, wie er auf uns zukommt, geräuschlos, aber unaufhörlich.
„Das ist wirklich ein tolles Schauspiel“, sage ich zu Percy. Er steht ganz dicht neben mir. Ich könnte seine Hand nehmen. Aber ich tu’s nicht.
„Ich dachte mir, dass es dir gefällt.“
„Und du hast das wirklich schon hundertmal gemacht?“
„Wenn ich’s doch sage.“
„Woher nimmst du nur die Zeit dafür?“
„Ich war die letzten Jahre nicht gerade regelmäßig in der Schule. Und nachmittags … Außer dir war noch nie jemand mit mir hier draußen.“
Seine Stimme klingt rau.
Er sieht mich nicht an.
Er wählt seine Worte immer mit Bedacht, wenn er was von sich preisgibt. Aber zwischen diesen Worten ist noch so viel mehr. Er müsste kaputt sein. Zerbrochen. Doch er ist es nicht. Es weht eine steife Brise, aber er steht hier neben mir im Watt, er ist ein bisschen größer als ich und hat breitere Schultern als ich dachte.
Er hat mich mitgenommen an seinen Platz. Er hat gewusst, dass es mir gefällt.
Ich nehme seine Hand.
Sie ist warm.
Er zieht sie nicht weg.
Wir rennen nicht, wir schreien nicht, wir fliegen nicht. Aber ich zerspringe fast. Und ich wüsste so gern, ob er auch fast zerspringt.
Zu unseren Füßen rinnt das Wasser des kleinen Priels in Richtung Fahrrinne. Es ist immer noch das gleiche leise fließende und ein bisschen plätschernde Geräusch. Wann sich wohl die Fließrichtung umkehrt?
Leider nicht, bevor wir gehen. Ich schätze, der Flutsaum ist noch etwa hundert Meter von uns entfernt, als Percy sagt:
„Wir sollten gehen. Komm.“

aus „Irgendwie dazwischen.“ (Rohfassung), S. 162ff.

Kommentare erwünscht. :-)

nach oben

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Schreiben: Romane und Geschichten | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

Irgendwie dazwischen.

So lautet der Arbeitstitel des Romanprojekts, an dem ich gerade schreibe. Nach einem produktiven Wochenende sind mittlerweile 92 Seiten fertig, und ich bin noch immer geradezu besessen von dem Projekt und fasziniert von meinen Protagonisten. Die sind in der aktuellen Version 15 Jahre alt; ob der Roman am Ende ein klassisches Jugendbuch wird, kann ich im Moment jedoch noch nicht sagen.

Wie immer arbeite ich ohne detailliert ausgearbeiteten Plot, am Anfang standen eine Idee, zwei Charaktere, zwei Schicksale und ein grober Plan. Ich ließ ihn monatelang „nebenbei“ reifen; Anfang dieses Jahres war es dann soweit, dass ich mich an die ersten Zeilen wagte. Die ersten zwanzig, dreißig Seiten waren harte Arbeit, aber es ist toll mitzuerleben, wie sich das Puzzle im Kopf immer weiter zusammensetzt, wie sich der Plot weiterentwickelt, wie die Charaktere sich einander annähern … wie sich vielleicht am Ende wirklich alles zusammenfügen könnte. Gerade bricht bei Hauptperson 1 (Manu) die Krise aus, die von Hauptperson 2 (Percy) wird vermutlich später kommen, das Schreiberlebnis ist sehr intensiv und fesselnd. Ob die Leser/innen das Leseerlebnis später auch so empfinden werden? Das hoffe ich natürlich.

Bis der Roman fertig ist, wird es noch dauern. Aber ich bin zugegebenermaßen etwas ungeduldig, und deshalb habe ich mal eben schnell ein vorläufiges Titelbild für diesen Artikel gebastelt, das, wie ich finde, die Stimmung des Romans gut wiedergibt, und stelle hier auch schonmal eine winzig kleine Leseprobe ein. Der Auszug stammt vom gestrigen Arbeitstag, und als ich die Szene fertiggeschrieben hatte, dachte ich: Das ist die Textprobe. 226 Wörter, aber (fast) alles, was das Buch (bisher) ausmacht, ist darin angedeutet.

„Warum wolltest du nicht vorlesen?“
„Schlechte Erfahrungen.“ Er sagt es sehr leise, fast hätte ich es nicht verstanden wegen des Windes.
„Aber dir war doch wohl auch klar, dass dein Text gut ist, oder?“
„Eben.“
„Du kannst ziemlich viel gut, stimmt’s?“
Jetzt sieht er mich an. „Alles. – Und nichts.“
Wie meinst du das?, liegt mir auf der Zunge. Wir sehen uns in die Augen, ein paar Sekunden, es ist ein sehr gerader Blick, eine unmittelbare Verbindung. So, als würden wir direkt in den anderen hineinschauen. Da ist ein Gefühl, ein unsicheres, ein ängstliches vielleicht, aber auch ein warmes, ich weiß plötzlich alles über Percy und gleichzeitig gar nichts, nur eins ist klar: Ich frage jetzt besser nicht weiter, sonst reißt die Verbindung ab.
Ich schaue wieder nach vorn. Wir gehen stumm nebeneinander her. Aber die Verbindung ist noch da. Ich glaube zu spüren, wie Percy es gemeint haben könnte, ohne dass ich es in Worte fassen könnte. Aber vielleicht muss ich das nicht. Vielleicht ist es unwichtig, was war. Wir leben jetzt. Jetzt gerade. Wir gehen nebeneinander auf der Straße und zu mir nach Hause. Gleich werden wir mit meiner Mutter zusammen zu Mittag essen. Dann werde ich derjenige sein, der Angst hat. Aber Percy wird keine Fragen stellen. Er wird es einfach hinnehmen, so wie es kommt. Das zu wissen, ist doch eigentlich ziemlich beruhigend.
(aus: Irgendwie dazwischen. Rohfassung, S. 79/80)

Wer auch eine Art Klappentext lesen möchte, findet ihn hier.

Übrigens habe ich für diesen Artikel ausnahmsweise die Kommentarfunktion nicht ausgeschaltet. Wenn jemand also einen Kommentar hinterlassen möchte, nur zu! Ich freue mich schon mal im Voraus.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Schreiben: Romane und Geschichten | Verschlagwortet mit , , , | 6 Kommentare

Neue Seite fertiggestellt: „Arbeit mit Zielvereinbarungen“

Eine neue Seite ist seit heute online: „Arbeit mit Zielvereinbarungen„. Dort stelle ich vor, wie Schülerinnen und Schüler auch beim Sozialen Lernen „mit ins Boot geholt“ werden können und so Verantwortung für ihr eigenes Verhalten zu übernehmen lernen.

Die Arbeit mit Zielvereinbarungen ist eine Möglichkeit, die Aufmerksamkeit eines Schülers bewusst auf das Verfolgen eines gemeinsam vereinbarten Ziels zu richten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Indem der Schüler beim Aussuchen des Ziels, beim Anlegen der Messlatte und beim Überprüfen der Zielerreichung verantwortlich beteiligt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das gewünschte Ziel erreicht wird, enorm.

Prinzipiell eignet sich nahezu jedes (realistische!) Ziel für eine Zielvereinbarung. Im Bereich Soziales Lernen empfiehlt sich das Arbeiten mit Zielvereinbarungen besonders. Sie ergänzen die Arbeit mit den Kompetenzrastern hervorragend.

weiterlesen

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Unterricht | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Neue Seite fertiggestellt: „Arbeit mit Zielvereinbarungen“

Artikel im Fördermagazin 01/2012 erschienen

Im Fördermagazin 01/2012 („Offener Unterricht“) ist mein Artikel „Reflexion eigener Lernprozesse“ erschienen. Ich freue mich sehr, auf diese Weise meine Erfahrungen mit Offenen Unterrichtsformen, insbesondere Wochenplan und Freie Arbeit sowie Arbeit mit Kompetenzrastern und Lerntagebüchern, an eine Vielzahl interessierter Kolleg/innen weitergeben zu können.

Auch die anderen Artikel in dem Heft sind sehr zu empfehlen. Eine Vorschau auf die aktuelle Ausgabe des Fördermagazins gibt es hier. Dort ist auch zu jedem Artikel ein Abstract zu lesen. Sie können die aktuelle Ausgabe bestellen oder auch einzelne Artikel downloaden.

Einen ersten kleinen Einblick in meinen Artikel sollen diese kleinen Bildchen vermitteln (zur vergrößerten Ansicht bitte daraufklicken).

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Unterricht, Veröffentlichungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Artikel im Fördermagazin 01/2012 erschienen

… und der Bildschirm leuchtet gar nicht …

Nun gehört so ein Ding nun also auch zu meinen Besitztümern – ein eReader. Vor einem Jahr hätte ich nicht vermutet, dass ich einmal so ein Gerät mein Eigen nennen würde! Denn ich liebe es, alle meine gelesenen Bücher im Regal stehen zu haben, würde sie sogar niemals zweireihig stellen! Ich möchte meine Bücher um mich haben, sie jeden Tag angucken und aus dem Regal nehmen können. Ein schön gebundenes Buch oder auch ein Taschenbuch macht natürlich auch beim Lesen selbst etwas her. Der Geruch des Papiers, das Geräusch beim Umblättern, das Gefühl des durch-die-Seiten-Fliegens und nicht zuletzt die sich gegen Ende eines Buches einstellende Wehmut, wenn der rechte Teil des aufgeschlagenen Buches spürbar nur noch wenige Seiten umfasst … All das gibt es doch beim eReader nicht. Wozu also sollte ich mir so ein Teil anschaffen?

Es gab schließlich doch einen Grund. Seitdem ich bei neobooks aktiv bin und nicht zuletzt seitdem die Antholgie „Zeilenumbruch“ mit einer Kurzgeschichte von mir als eBook erschienen ist, gibt es Bücher, die „leider nur“ als eBook zu haben sind und die ich unbedingt lesen möchte. Am Laptop- oder PC-Bildschirm ist das auf Dauer nicht befriedigend. Und so wünschte ich mir einen eReader zu Weihnachten.

Nun habe ich die ersten Bücher daraufgeladen und mit dem Lesen begonnen. Und ich stelle fest: Das Leseerlebnis mit dem eReader ist genauso schön wie mit einem „richtigen“ Buch. Zusammen mit einer formschönen Hülle liegt das Gerät angenehm in der Hand, ist sogar bequemer als ein dickes Taschenbuch, da man keine Fingerkraft aufbringen muss, um die Seiten beim Lesen auseinanderzudrücken. Lege ich das Gerät beiseite und stelle es aus, erscheint beim nächsten Anschalten genau die Seite, auf der ich zuletzt gelesen habe. Das Umblättern per Knopfdruck ist sehr bequem. Die Schriftgröße und -art kann man nach seinen Vorlieben einstellen.

Was besonders erstaunt: Das Gerät (bzw. der Bildschirm) leuchtet nicht! Klar, ich wusste vorher, eInk lässt die Schrift so gestochen scharf aussehen wie auf Papier gedruckt, und natürlich wusste ich auch, dass das elektronische „Papier“ selbstverständlich nicht leuchtet (wozu gäbe es sonst Lederhüllen für eReader mit angebauter Leselampe zu kaufen …), dennoch war es für mich die ersten Tage immer wieder erstaunlich, dass der Reader so gar nicht leuchtet … Das eBook liest sich auf einem eReader tatsächlich so angenehm und augenschonend wie auf Papier.

Sehr angenehm ist natürlich auch der Einkauf von eBooks. Innerhalb weniger Sekunden nach der Kaufentscheidung kann man mit dem Lesen beginnen. Handelt es sich bei dem gekauften Buch dann tatsächlich um eine fesselnde Lektüre, liest es sich genauso spannend wie die papierne Ausgabe. Und: Zumindest bei meinem Gerät wird unten eine Leiste angezeigt, die den Lese-Fortschritt anzeigt. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr färbt sich der Balken schwarz. Ist er schließlich fast ganz schwarz, stellt sich auch die leichte Wehmut ein, dass das Buch bald ausgelesen ist … Ganz wie bei einem guten gedruckten Buch.

Nur dekorativ ins Regal stellen kann ich mir das Buch nicht. Das ist schade. Aber vielleicht bastle ich mir da noch was. Ich hab‘ da so eine Idee …

Veröffentlicht unter Neuigkeiten | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für … und der Bildschirm leuchtet gar nicht …

„Zeilenumbruch“ jetzt auch bei amazon.de erhältlich

Die eBook-Anthologie „Zeilenumbruch“ ist nun auch bei amazon erhältlich. Einfach diesem Link folgen: http://www.amazon.de/dp/B006N5PL2S/

Eine der 11 Geschichten ist meine Kurzgeschichte „Über den Berg„. Von den anderen 10 Geschichten gefallen mir sechs übrigens ebenfalls sehr, sehr gut. Welche? Das verrate ich nicht. Schließlich ist das Geschmackssache, und jede/r Leser/in soll sich sein eigenes Urteil bilden.

Mehr über die Anthogie ist in diesem Artikel nachzulesen. Dort erfährt man auch, wie man das Buch lesen kann, auch wenn man keinen eReader besitzt.

Ich wünsche uns Autor/innen viele Leser/innen und diesen eine anregende, fesselnde und berührende Lektüre!

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Schreiben: Romane und Geschichten, Veröffentlichungen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für „Zeilenumbruch“ jetzt auch bei amazon.de erhältlich

Neuer Beitrag: „Arbeit mit dem Wörterbuch“

Passend zur gerade abgeschlossenen Unterrichtseinheit in meiner aktuellen Klasse habe ich einen neuen Artikel eingestellt zum Thema „Arbeit mit dem Wörterbuch“:

Obwohl die Kinder meist bereits in der Grundschule den Umgang mit einem Wörterbuch lernen, stellt man als Hauptschullehrkraft oft fest, dass die Kinder im 5. Schuljahr sehr lange und meist erfolglos nach Wörtern im Wörterbuch suchen.

Deshalb ist es wichtig, in der fünften Klasse in den ersten Wochen bereits in den Umgang mit dem Wörterbuch einzuführen und dann immer wieder neue Übungsanlässe zu schaffen.   → weiterlesen

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Unterricht | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Neuer Beitrag: „Arbeit mit dem Wörterbuch“

„Zeilenumbruch“ ist da!

Endlich ist es soweit: Die eBook-Anthologie „Zeilenumbruch“ ist soeben erschienen. Pünktlich zur Fertigstellung des Flyers (siehe Bild) und noch vor dem dritten Advent kann sie online auf der Verlagshomepage des Twinmedia-Verlages bestellt werden, in Kürze dann auch bei allen namhaften Online-Bookstores wie amazon.de, thalia.de, bol.de, buch.de usw.

Wer nicht noch die paar Tage warten möchte, folgt einfach diesem Link zum Twinmedia Verlag und Buchshop und kauft das eBook dort (als PDF oder ePUB). Auch wenn der Verlag ein Schweizer Verlag ist: Die Rechnung wird in EUR gestellt („Zeilenumbruch“ kostet 3,49 EUR) und als Bankverbindung wird ein deutsches Konto angegeben, sodass alle lästigen Umstände einer Auslandsüberweisung entfallen.

Wenn Sie das Buch als PDF bestellen oder als ePUB mit dem eBook-Leseprogramm calibre auf Ihrem PC öffnen*, können Sie es sich übrigens auch auf Papier ausdrucken** und die Geschichten bequem ohne eReader im Bett lesen. Ich empfehle A4quer 2-spaltig, so kommt man auf 50 gut lesbare Seiten, doppelseitig bedruckt sind das gerade mal 25 Blatt Papier. Oder (noch besser:) in ein A5-Worddokument einfügen und dann im Broschürendruck auf A4 quer ausdrucken, die Außenseite vom Flyer als Buchdeckel nehmen und heften. Aber letzteres ist wohl mehr etwas für Bastler.

Ob auf dem eReader, auf dem PC, auf Zetteln oder im selbstgebastelten Heft – ich wünsche allen Lesern viel Spaß beim Lesen!

Alle Autor/innen freuen sich übrigens über Feedback, sei es auf ihren jeweiligen Homepages, auf der Facebook-Fanseite von „Zeilenumbruch“ oder als Rezension bei den Online-Bookstores!

* Geschichten einzeln in die Zwischenablage kopieren und in ein Worddokument einfügen.

** Bitte beachten: Kopien und Ausdrucke von eBooks sind nur für den eigenen Gebrauch desjenigen erlaubt, der das eBook käuflich erworben hat. Einen Ausdruck darf man lediglich in dem Rahmen an Bekannte weitergeben, wie man auch handelsübliche Printmedien an Freunde und Bekannte ausleiht. Selbstverständlich ist es auch erlaubt, ein eBook-Exemplar zu kaufen, daraus ein Heft zu basteln und dieses dann an mögliche computerabstinente Leser zu verschenken.
Wichtig ist aber: Pro gekauftem eBook darf nur ein Ausdruck erstellt werden.

Übrigens: Bei den meisten eBooks verhindert das DRM (Digital Rights Management) ein Ausdrucken. Wer „Zeilenumbruch“ über Twinmedia.ch bestellt, erhält jedoch eine ausdruckbare Version.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Schreiben: Romane und Geschichten, Veröffentlichungen | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für „Zeilenumbruch“ ist da!

„Zeilenumbruch“ erscheint in ca. 2 Wochen

Der geplante Erscheinungstermin der Anthologie „Zeilenumbruch“ (Ende November 2011) verschiebt sich um ca. 2 Wochen. Das heißt, dass wir noch vor Weihnachten mit dem Erscheinen rechnen können.

„Zeilenumbruch“ wird es überall dort geben, wo man eBooks kaufen kann.

Kurztext:

Zeilen, die ein Leben aus der Bahn werfen –
Zaubersprüche? Beschwörungen? Flüche?
Nein.
Es sind Kleinigkeiten. Alltägliches – mit der Macht, zu verändern.

Zeilenumbruch: Überraschende Kurzgeschichten von elf Autoren über Nachrichten, die das Leben an einem einzigen Tag für immer verändern.

ISBN: 978-3-9523326-7-2 (Epub) / 978-3-9523326-9-6 (PDF)

Flyer:

Sie interessieren sich für die Anthologie, haben aber keinen eReader? Kein Problem, der folgende Flyer (Download als PDF oder einfach die Bilder zur vergrößerten Ansicht anklicken) verrät Ihnen, wie Sie das Buch trotzdem lesen können.

Übrigens: Wem die Geschichten gefallen haben und wer gern etwas in der Hand halten können möchte, kann sich den Flyer Faltblatt Zeilenumbruch Innenteilauch auf stärkeres Papier (z. B. eine Blanko-A5-Karteikarte) drucken, in der Mitte falten und sich ins Regal stellen. Oder man legt z. B. einen amazon-Gutschein oder einen thalia.de-Gutschein (gibt’s beim Einkauf in deren Filialen oft kostenlos dazu) in das „Büchlein“ und hat so ein prima Weihnachtsgeschenk.

 

Inhalt der Anthologie:

  • Und die Königin sprach: Bring mir das Herz und die Leber (Marion Kotelnikowa)
  • Über den Berg (Sabine Nagel)
  • Scribo ergo morior (Nathan Jaeger)
  • Spiegelscherben (Julia Tarach)
  • Falscher Faktor (Martina Bauer)
  • Unperfekt (Liesa-Maria Nagel)
  • Derangiert durch die Stadt (Inga Hetten)
  • Da draußen (Marie-Therese Burger)
  • Ich liebe Sie nicht (Jorden)
  • Wie bitte kann ich mein Leben neu laden? (Elin Hirvi)
  • Alexanders Geburtstage (Tonja Züllig)

Jeweils einen Kurztext über die Geschichten sowie über die Autor/innen gibt er hier.

Mehr Infos zu meinem Beitrag „Über den Berg“ gibt es hier.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Schreiben: Romane und Geschichten, Veröffentlichungen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für „Zeilenumbruch“ erscheint in ca. 2 Wochen

Die 10 Finalisten beim „Wunschkonzert“-Wettbewerb stehen fest

Mein Beitrag „Zurück.“ zum Kurzgeschichtenwettbewerb „Wunschkonzert“ auf www.neobooks.com wurde trotz der tollen Kritiken der Leser/innen leider nicht von der Jury unter die 10 Finalisten gewählt. Schade, ich hatte mir durchaus Chancen ausgerechnet. Mehr Informationen, eine Leseprobe sowie ausgewählte Leserstimmen zu „Zurück.“ finden sich hier. Auch an dieser Stelle danke ich nochmals allen Rezensent/innen für ihr tolles Feedback.

Ich gratuliere den Finalisten herzlich und wünsche ihnen viel Erfolg mit ihren Geschichten. Über die 10 Geschichten (nur 5 bekommen einen Verlagsvertrag) kann hier abgestimmt werden. Reinschauen lohnt sich, es sind wirklich tolle Geschichten dabei!

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, Schreiben: Romane und Geschichten | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Die 10 Finalisten beim „Wunschkonzert“-Wettbewerb stehen fest